Alvin „Buddy“ Banks (* 15. Januar 1927 in St. Thomas (Ontario), Kanada) ist ein aus Kanada stammender Jazz-Bassist.
„Buddy“ Banks wuchs in den Vereinigten Staaten auf und kam als Soldat der US-Armee 1948 nach Europa. In Wien entstanden erste Aufnahmen mit Thurmond Young; deren Ensemble
trat u.a. im Wiener
Colored Club auf. In Lausanne spielte er 1949 mit James Moody; in Paris arbeitete er 1950 mit
Gerry Wiggins, anschließend lebte er in der Schweiz, spielte mit
Bill Coleman in Bern, Belgien und in Le Havre. Nach Pass-Problemen musste er 1953 die Schweiz verlassen und zog nach Paris, wo er häufig an Aufnahmesessions, u.a. bei dort lebenden amerikanischen wie auch mit lokalen Musikern mitwirkte, wie
Hazel Scott,
Buck Clayton,
Lionel Hampton,
Mezz Mezzrow,
Mary Lou Williams/
Don Byas,
Albert Nicholas sowie Gérard Pochonet und André Persiany.
1954 ging Banks mit
Michel Attenoux und mit
Sidney Bechet auf Tourneen durch West- und Mitteleuropa. Im selben Jahr leitete Banks gemeinsam mit
Bobby Jaspar eine Aufnahmesession in Paris (
Jazz de chambre), an der Roy Haynes,
Bob Dorough und Jimmy Gourley, bei der Banks solistisch bei Standards wie
„Yesterdays“ Akzente setzte. In den 1990er Jahren trat er noch in der Band des Saxophonisten Gabe Baltazar auf.